Liebe Besucher, auf dieser Website können Sie Filme von Ereignissen in und um Lübeck anschauen. Die aktuellen befinden sich hier auf der Startseite, der Rest (über 130 Filme) finden Sie in unserem umfangreichen Archiv. Einfach mal "stöbern" und staunen!

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An alle "Videofilme selbermachen" Interessierte:

Leider war das Echo auf mein Schulungsangebot so dürftig, dass die wöchentlichen Treffen vorläufig eingestellt sind. Sollte noch Interesse am Training in Videoproduktion bestehen, bitte auf der Kontaktseite eine Mitteilung schicken. Die Videoschulung wird - wenn auch in anderer Form - weitergehen.          Manfred Willner

Jahresschau Lübecker Künstler 2016


Wie in jedem Jahr zeigt die Gemeinschaft Lübecker Künstler ihre Arbeiten, die in den letzten 12 Monaten entstanden sind. Diesmal war wieder die Kunsthalle St. Annen der Veranstaltungsort. Am Sonntag d. 27. November war Verissage mit reger Publikumsbeteiligung und illustren Gästen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Daniel Sorour mit seinem Violoncello.

Professor Dr. Hans Wißkirchen, Leitender Direktor der Lübecker Museen begrüßte zunächst die Gäste, dann sprach Kathrin Weiher, Kultursenatorin der Hansestadt Lübeck begrüßende Worte und Ulrike Traub, 1. Vorsitzende der Gemeinschaft Lübecker Künstler sprach zu den Gästen und zeichnete den Künstler XXXXXXXXXXXX aus.

Dann hielt der stellv. Direktor Staatliches Museum Schwerin Dr. Gerhard Graulich eine beindruckende Rrede zur Begrüßung.



Das Geheimnis der Engel

Behutsam baut Norbert Götz mit zart-fedrigen Flügeln, weißem Taft und einem Holzköpfchen eine lustige Engelsfigur, die – hui – über die Bühne saust. Doch das ist natürlich eine Puppe; denn Engel, das weiß ja jedes Kind, kann man nicht anfassen und nicht sehen.
Doch wenn es Engel, diese "Wesen aus Licht", gibt – durchstreifen sie nicht auch einmal das Leben, spüren und fühlen das Lebendigsein?
Der kleine Engel Paul möchte jedenfalls einmal leben, bevor er Schutzengel wird! Er will wissen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.

Engel - gibt's die überhaupt? Wo kommen sie her? Was treiben die so?

Die erzählten Anekdoten greifen mit Feingefühl und Witz die Erfahrungswelt der Kinder auf – mit nervigen Verwandten, die nur das plärrende Neugeborene bewundern, mit kindlichen Ängsten vor einem dunkelblauen See, den verlockenden Versprechungen des "netten Fremden"… Mit "Das Geheimnis der Engel" ist dem Lichtkünstler Norbert Götz eine Inszenierung gelungen, die alle anrührt und unterhaltsam und auf heitere Art nachdenklich stimmt.



SIESTA

Renate Straatmann aus Bad Schwartau zeigt 30 abstrakte, großformatige Bilder mit herausstechenden Details, gespachtelt und gepinselt in Acryl-Mischtechnik auf Leinwand.
Es sind malerische Beschreibungen und Betrachtungen von Ereignissen, Erlebtem, von Reiseeindrücken und -stimmungen, Beobachtungen von Menschen und Situationen.

„Am Anfang steht für mich immer die Wahl der Farben, noch bevor mir das Thema des Bildes klar ist. Meine Gefühle sind farbig, durch die Malerei kann ich sie zum Ausdruck bringen “.
Wo Erleben und Farbe zusammentreffen, wird die ganz eigene Spannung in diesen Bildern spürbar, so die Künstlerin in einer Erläuterung ihres Kunstschaffens.



Die verliebte Wolke

Nazim Hikmet (1902-1963), politischer Autor und Begründer moderner türkischer Lyrik, erzählt hier mit poetischen Bildern von der unersättlichen Gier Einzelner und der Kraft von Freundschaft und Liebe. Die türkisch-osmanischen Wurzeln inspirierten türkische KünstlerInnen zu Musik und Ausstattung.
Marianne Schoppan hat sich neben ihrer jahrzehntelangen Puppentheatererfahrung auch immer mit türkischer Sprache und Kultur beschäftigt und lässt beides in diese Inszenierung ausdrucksvoll einfließen.

Aysche wohnt mit Hase und Taube in einem kleinen wunderschönen, gepflegten Garten. Der reiche Kaufmann Kara Seyfi möchte ihn seinem Besitz hinzufügen, doch Aysche verweigert sich dem mächtigen Mann! Empört schwört er Rache; eine böse Schlange, heftiger Wind und trockener Sand stehen ihm bei: Aysches Garten wird verwüstet. Doch eine Wolke, die sich in Aysche heftig verliebt hat (im Türkischen sind Wolken männliche Wesen), bringt den ersehnten Regen zu dem Mädchen, den Blumen, den Tieren – auch wenn sie sich dabei selbst aufgeben muss.



Cowboy Billy und das singende Pony

Eine turbulente Geschichte aus dem Wilden Westen mit einem kleinen Cowboy, einer bayrischen Kuh, einem schlauen Indianer, einem singenden Pony,einem tanzenden Kaktus und einem großen Problem, das eigentlich gar nicht so groß ist ... Aber was ist eigentlich Mut? Billy will das wirklich wissen und zieht los in die Prärie.

Das Seifenblasen Figurentheater entwickelt immer wieder eigene Geschichten für die kleineren Kinder, die zum ersten Mal ins Theater kommen. Mit seinen holzgeschnitzten Tischtheaterfiguren spielt Christian Schweiger diese Geschichte von der abenteuerlichen Suche nach einer besonderen Eigenschaft, die eigentlich ganz anders ist, als man denkt.



Was Rotkäppchen schon immer über Sex wissen wollte

Dies ist ein augenzwinkerndes Theaterstück über das Ausprobieren und Verlieben, ein Aufruf zu Courage und ein wenig Unmoral: Wenn der Wolf uninteressant wird, muss eben wer anders dran glauben …
Mit Fingerpuppen, kunstvoll gestalteten Marionetten und ihrer eigenen Person tobt sich Cordula Nossek aus.  Die Bühne, ein aufrecht gestelltes Bett, verwandelt sich in einen Märchenwald, eine Liebeswiese, ein Kuschelsofa oder eine Gartenlaube.


Till Eulenspiegel

Wo ist Till Eulenspiegel, der Schalk, der uns den Spiegel vorhält?

Christiane Weidringer läuft bei dieser Inszenierung unter der bewährten und klugen Regie von Harald Richter zu solistischer Höchstform auf. Harald Richter studierte am Max-Reinhard-Seminar in Wien Regie und Christiane Weidringer in Stuttgart an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst im Fachbereich Figurentheater. 2000 machten sie sich in Erfurt selbständig. Mit dem Dresdener Figurenbildner Matthias Hänsel arbeiten sie seit über 10 Jahren in den verschiedensten Inszenierungen zusammen.

Bitte beim Anschauen auf den "Vollbild-Modus" rechts unten klicken.


Frauen im Hotel

Glück ist für Helga Klemt der kreative Zustand des Malens. Im Atelier ihres Privathauses mit Blick auf einen stimmungsvollen gepflegten Garten, erschafft die Lübecker Künstlerin ihre ästhetischen und subtilen Bilder. Apart und eine Freude für das Auge sind sie alle: Geheimnisvolle Asiatinnen, Venezianische Palazzi, laszive und dekorative Frauenporträts (mit und ohne Hund), festlich eingedeckte
Tafeln, effektvolle Schalen, ein knallroter Sessel, ein verführerischer Mund... Helga Klemt malt nur Schönes!


17 Sätze über das Licht

Die vermutlich älteste Kunstform der Welt erlebt in den letzten Jahrzehnten Aufsehen erregende Veränderungen. Das alte "Schattenspiel" verwandelt sich ins "Schattentheater", einer eigenständigen theatralen Ausdrucksform, die nicht mehr allein die zweidimensionale Leinwand, sondern den dreidimensionalen Bühnenraum bespielt. Reflexionen, Lichtbrechungen und Lichtzerlegungen werden in die Bilderwelt mit einbezogen. Norbert Götz beschäftigt sich seit mehr als dreißig Jahren mit dieser Entwicklung.